Zwei Architekten, eine Architektin und ein Künstler – Marcel Arndt, Tim Berresheim, Wiebke Schlüter und Wolfgang Zeh – schlagen eine Klanginstallation im RESERVOIR vor. Dabei wird das Gebäude, das →Parkhaus Dreispitz, zu einem Echoraum der Ideen, indem es den ehemaligen Rückhaltebecken und ihren Besucherinnen und Besuchern zuhört und diese Begegnungen akustisch aufnimmt und verstärkt. Der sensible Umgang mit dem Bauwerk und das Thema der Transformation durch Klang passen hervorragend in den Kontext der Architekturwoche Basel 2024.
Neben den Besuchenden sollen verschiedene Umweltfaktoren wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit und deren Veränderung die Klanglandschaft steuern und dem Gebäude eine akustische Stimme geben. Die Jury des Open Call urteilte:
«Die Idee, das gesamte Gebäude als Resonanzkörper zu nutzen ist überzeugend. Indem das Projekt die Besuchenden und alltäglichen Nutzer dazu anregt, mit den Klanglandschaften in den verschiedenen Becken des Bauwerks zu interagieren, verleiht es den Betonmassen des Reservoirs eine neuartige sinnliche Erfahrung und verwandelt es in einen Echoraum für Ideen.» [1]
[1] architekturwochebasel.ch/reservoir/ (09.04.25)